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| Abstract No.: |
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Scheduled at:
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Thursday, September 17, 2009, GST: Messe Forum 11:30 AM Apparate- und Behälterbau
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| Title: |
Ausbildung und Qualifizierung von Schweißern nach DIN EN 287-1 (ISO 9606-1 3. Entwurf) für den Hochdruckrohrleitungsbau ? ausreichend befähigt oder noch Bedarf an produktbezogener Nachschulung?
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| Authors: |
Thomas Gräb* / BHR Hochdruck-Rohrleitungsbau GmbH, DE Jochen W. Mußmann / Fachverband Dampfkessel-, Behälter- und Rohrleitungsbau e.V., Deutschland
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| Abstract: |
Schweißer werden derzeit nach DIN 287-1 qualifiziert und später auf Basis dieses Regelwerkes geprüft. Der 3-jährige Lehrberuf des Schmelzschweißer ist seit Mitte der 90er Jahre entfallen und damit ist auch die Grundlage für eine gewachsene solide Ausbildung verloren gegangen. Gleichzeitig sind die Anforderungen an das theoretische Verständnis und die praktische Umsetzung im Bereich der Verarbeitung moderner höchstwarmfester Stähle deutlich gewachsen, da ein wesentlicher Anteil der Nahteigenschaften (Zähigkeiten, Spannungszustände) sich durch die präzise schweißtechnische Ausführung anhand einer Schweißanweisung bestimmt. Eine mögliche recht großzugige Gruppenabdeckung der Werkstoffe zur Qualifizierung birgt das Risiko den gezielten Anforderungen für die Werkstoffe der mit eingeschlossenen Gruppen nicht Rechnung zu tragen. Eine Qualifizierung für die Verarbeitung von Werkstoffe einer ?höheren? Gruppe ist derzeit problemlos möglich, ob wohl die handwerklichen Anforderungen deutlich davon unterscheiden. Von dieser Notwendigkeit getrieben, haben zahlreichen Hersteller Zusatzprogramme zur Weiterqualifizierung von Schweißern mit bereits gültiger Schweißerprüfungsbescheinigung aufgelegt. In diesen gezielten Trainingsmaßnahmen wird den Schweißern sowohl das Arbeiten unter realen Baustellenbedingungen als auch die werkstoffbedingten Arbeitstechnik vermittelt. Ob diese spezifischen Kenntnisse auch bei einer vorliegenden Prüfungsbescheinigung gegeben sind kann unter Umständen nur unter Berücksichtigung des zugrunde liegenden Prüfungswerkstoffes und ergänzende Handfertigkeitsprüfung und fachtheoretisches Gespräch ermittelt werden. Dies wird als Grundlage der Einsatzfreigabe für Fremdpersonal angesehen.
Der Vortrag zeigt Beispiele der Qualifizierung in Norm und Praxis speziell für den Einsatz in den ferritischen Werkstoffgruppen für Werkstatt- und Montagesschweißungen. Ergänzt wird der Beitrag um die Anforderungen an die innerbetriebliche Schweißaufsicht zur Überwachung des Eigen- und Fremdschweißerpersonals.
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